Sie hielt mit taumelndem Hirn in seinem Gestank. Auf ihren roten Lippen tanzten kleine weiße Blasen, sie legte den Kopf schräg.

Er sah auf sie. Ihre Augen stachen hell vor Haß.

Er ließ ihren Blick steigen. Eine Weile wartete er. Dann sagte er: „Dein Lager kann in mein Frauenhaus geführt werden. Ich nehme dich als fünfte große Frau. Du sollst später die Residenz dieser neuen Provinz haben.“

Er winkte nach der Seite, wo eine Kolonne sich schon formte. Sie stand ruhig, während ihr Blick in dunklem Schatten einfror. Dann warf sie die Hände hoch, stieß die Arme in den Himmel und sank mit einem Schrei, das Haupt zurück, auf seine Füße und biß sie vor Lust.

Weggehend ritt sie mit schmalen weichen Hüften davon, sie war eine Kurdistane von kleinem Fuß.

Timurs Auge wölbte sich in die Braue zurück. Sie ritten über das Schlachtfeld, Tataren huschten durch die gasige Luft, nahmen das Gold und rissen die Ringe aus den Ohren.

Gegen Morgen kamen sie an das Zelt.

Timur schlief jedoch nicht.

Nach einer Stunde öffneten Hände außen den inneren Vorhang, der chinesische König trat langsam zwei Schritte in den Raum. Timur stand, aufgestanden, ihm gegenüber. Sie schwiegen eine Zeit. Dann senkte der Gefangene das Gesicht, schaute zu Boden und erhob es wieder.

Timurs Gesicht ballte sich nach innen zusammen, als der andere begann: