Am Anfang die Schöpfung, die großen Kreise der Mythen, die Sagen, die. Edda Bei Hamsun, bei Baalschem, bei Hölderlin, Novalis, Dante, bei den Utas, im Sanskrit, bei De Coster, bei Gogol, bei Flaubert, bei der Mystik des Mittelalters, in den Briefen van Goghs, in Achim von Arnim. Bei dem Flamen Demolder, bei Goethe, manchmal bei Heinse. Im serbischen Volkslied, bei Rabelais, bei Georg Büchner, bei Bocacce. Diese Namen, zufällig herausgegriffen, sind kein Abschluß, keine Vollständigkeit, nur Andeutungen und vielleicht nicht einmal hierin genügend.
Es ist vom Wichtigen nur das eine und das andere.
Aber sie leiten über. Da stehen die Heutigen. Da steht eine ganze Generation. Die Generation Europas. Sie bildet aus tiefst leidender Zeit den Menschen, die Liebe, die Welt, das Schicksal.
Es kann große Kunst werden, babylonisch gelungener Turm über solcher Zeit. Wenn die Kraft dazu langt.
Denn die Ziele stehen klar und übersichtlich, in der Kunst wie in der Moralität. Aber die Stärke der Begabungen übersieht hier keiner. Es ist billig, zu tadeln, beschränkt, nur zu loben. Noch vermag niemand das tiefere Bild zu entscheiden. Hier ist ebenso vermessen ja zu sagen wie nein.
Dies alles ist Schicksal.
Uns vermag der Glaube, daß die Ziele dieser Kunst höher sind als die vergangener unserer nahen Zeitlichkeit, nicht darüber zu täuschen, daß das große Kunstwerk dennoch nur der große Schöpfer bildet.
Dies ist das letzte.
Die Tragödie der Zeit könnte es gewollt haben, die Begabungen zu verteilen nach ihrem Ermessen und uns nicht durchdringbarem Sinn. Sie kann das eine meinen wie das andere.
Sie kann die großen Begabungen hinüberwerfen in Zeiten niederer Kunst und die kleinen aufsparen für die großen Kämpfe und tiefen Ziele. Auch dies ist hinzunehmen.