John dachte mit Sehnsucht an Amalie. Die machte ihm keine Vorwürfe, die schalt ihn weder aus, noch erschreckte sie ihn. Die schenkte ihm Geld, wenn er Durst hatte, und tröstete ihn, wenn er traurig war. Die hatte sogar seinen Peter ins Herz geschlossen. Zwar die Mutter war auch gut; aber Amalie war doch noch besser. Still drückte er sich hinaus.
»Herr Johnche trautstes,« sagte die Köchin innig, »haben se inne Stub wiedermal auf Ihnen jepucht?«
Der Trinker schlug mit der Hand. »Die müssen doch immer was haben!«
Er ließ sich auf die Küchenbank fallen, daß es krachte. »Bin müde,« sagte er düster.
»Hätten Se der Kiste doch bloß stehen lassen, junger Herr!«
»Glauben Sie wirklich an Gott?« fragte John, ins Herdfeuer starrend.
Die Köchin machte ein dummes Gesicht, weil sie nicht gleich wußte, was sie auf diese unerwartete Frage antworten sollte.
»Ob Sie wirklich an Gott glauben?« wiederholte der Trinker.
»Na jewiß. Natirlich. Ich werd nich?! Wieso fragen Se, Herr Johnche?«