„Dann schreibe ich Ihnen, sobald ich etwas von ihm höre.“
Sie nickte und schielte nach dem Notizbüchlein. Er wurde rot wie ein Schuljunge.
„Bitte, hier ist es wieder.“ Und dann nach einer kleinen Pause: „All diese Stunden, die darin verzeichnet sind, müssen Sie die etwa erteilen?“
Da erzählte sie ihm ein wenig von ihrem Tag.
„Wie halten Sie das aus, gnädiges Fräulein?“
„Sie sehen ja, mir geht es recht gut dabei.“
„Das wird das Verdienst Ihrer Angehörigen sein. Man wird Sie sehr verwöhnen?“ Das Gegenteil erschien ihm unmöglich.
Sie blickte auf das spiegelblanke Holz der Tischplatte.
„Ich stehe ganz allein.“
Sie glaubte eine heimliche Angst aus seinen Blicken herauszulesen. Eine feine Spannung hing in der Luft. In seinem Gesicht zuckte es nervös. Warum saß sie noch hier?