„Ja, aber Verzeihung, daß ich darauf aufmerksam machen muß, wir verzeichneten zwei Vorschläge. Und einer darf es doch entschieden nur sein.“
Sie wurde flammend rot, weil sie sich auf einer Unwahrheit ertappt sah. Sie hatte kein Wort begriffen.
„Ich möchte keinen Prozeß,“ sagte sie wie ein törichtes Kind. „Das andere soll mir gleich sein.“
Sie stand hastig auf.
„Gnädiges Fräulein,“ sagte er weich und bittend, „was haben Sie? Gehen Sie nicht so fort. Ich bitte Sie herzlich.“
Sie lächelte krampfhaft.
„Was ich habe? – Nichts. Wie kommen Sie darauf, Herr Rechtsanwalt?“
Mit einer Verneigung gab er ihr den Weg frei.
„Wünschen Sie vielleicht, daß ich zuvor diese Angelegenheit noch einmal mit Herrn Justizrat, als Ihrem früheren Bekannten, durchspreche?“