„Nein, ich danke. Ich möchte alles so schnell wie nur irgend möglich vergessen und bin darum auch zu der von ihm geforderten Buße bereit.“
Er sah sie fest und lange an.
„Sie haben es ja schon vergessen, wenn Sie es überhaupt gefühlt haben.“
„Ich verstehe Sie nicht.“
„Als Sie mich neulich verließen, hatte ich die dankbare Empfindung, daß wir beide uns voll verstanden hätten.“
„Dann haben Sie sich eben geirrt. Das soll den besten Juristen bisweilen geschehen können.“
Wieder war er an ihrer Seite.
„Fräulein von Ostried, ich kann es nicht glauben. Es würde mich sehr unglücklich machen.“
Sie zerrte an den feinen Handschuhen und zerriß sie, weil sie etwas Entsetzliches fühlte. Tränen, die aufsteigen wollten und die er doch um keinen Preis sehen durfte.