Von der behaglichen Hängelampe herab schwang sich die dicke Schnur mit der elektrischen Klingel für die Bedienung. Bisher hatte Walter Wullenweber sie noch nicht benutzt. Er betrachtete die alte Pauline nicht als seine Untergebene, sondern als einen freundlichen Hausgeist, der aus eitel Lust an der Arbeit das Händestillhalten nicht erlernen konnte. Jetzt preßte er den kleinen weißen Knopf in die Birne aus rotgetöntem Holz.
Sie erschien sofort ohne sich verwundert zu zeigen.
„Wollen Sie mir gar nichts von Ihrem Ausflug erzählen?“ fragte er obenhin.
Sie versuchte ihre Verlegenheit unter einem Kichern zu verstecken, das ihm weitab von aller echten Fröhlichkeit erschien. Denn ihr Gesicht, in dem bei einer wirklichen Freude alle Falten mitlachen mußten, blieb sorgenvoll.
„Ach,“ machte sie, „das ist doch kein Ausflug gewesen, Herr Rechtsanwalt!“
„Wie haben Sie Fräulein von Ostried gefunden, Pauline?“
„Ich hab’ halt wieder Pech gehabt.“
„S–o, nahm Ihnen die Person von neulich zum zweiten Mal den Mut?“
Sie wurde ärgerlich.