„Was wissen Sie davon? Ihre Augen sind licht und rein.“ In diesem Augenblick trat der Kummersbacher wieder heran und verdrängte ihn durch das Vorhandensein seiner mächtigen Gestalt.

– Zu Vieren saßen sie um einen Rundtisch.

„Ich bringe dich nachher nach Hause,“ sagte der Kummersbacher. „Das erlaubst du mir wohl? Auf der Fahrt können wir uns beide noch ein bißchen aussprechen.“

Sie richtete sich auf und lächelte krampfhaft.

„Ich glaube, du bist sehr gut, Onkel Friedrich Wilhelm. Aber, nun ist es für alles zu spät.“

Sie sprach es nur für ihn. Ihre Stimme war ein Flüstern. Der Waldesruher unterhielt sich weiter mit dem Dichter, obgleich er ihn im übrigen nicht als vollwertigen Menschen ansah.

„Mir kannst du vertrauen, Kind. Ich begreife dich schon!“

„So war’s nicht gemeint. Ich dachte lediglich an das mancherlei Schwere, das ich als junges, unreifes Ding, damals ganz allein mit mir, abmachen mußte. Das machte mich vorübergehend bitter. Jetzt bin ich damit fertig. Wirklich. Eine gemeinsame Fahrt denke ich mir für dich sehr unangenehm nach diesem Sekt. Ich benutze nämlich die elektrische Bahn.“

„Und dir von mir einen Wagenplatz bezahlen zu lassen, das widerstrebt dir, mit andern Worten.“