„Leider kann ich heute der gütigen Einladung nicht folgen, verehrte Großtante. Ich bemerkte schon soeben, etwas Geschäftliches hindert mich an diesem Vergnügen.“
Dem Dichter war es endlich gelungen, sich an Eva von Ostrieds Seite zu drängen. „Wie innig habe ich Ihnen zu danken,“ flüsterte er.
„In der Hauptsache sprach ich für mich,“ meinte sie lächelnd.
„Daß Sie es überhaupt sagten, war schön.“
„Traurig genug, dass es gesagt werden mußte, nicht wahr?“
Er nickte. „Sie ahnen ja gar nicht, wie unbeschreiblich glücklich Sie sind.“
„Ich!“ machte sie erschrocken. „Warum denn nur? Sie haben gehört – ich bin von meinem gesteckten Ziele abgeirrt ...“
„Aus freien Stücken, ja! Diesen Zwang kann man sich wohl gefallen lassen.“
„Er zerbricht auch mancherlei. Glauben Sie nur!“