„Das ist es nicht,“ sagte Walter Wullenweber tonlos.
Der Kummersbacher sah ihn fest an, begriff langsam und nickte ein paar mal.
„So stehts also. Und sie? Verzeihen Sie die Frage. Neugier liegt nicht drin. Ich habe das Mädel so lieb wie eine Tochter gewonnen.“
Das Bekenntnis des alten Herrn, daß er sich um sie sorge, ließ keine Ausrede zu.
„Ich – wollte sie zum Weibe. Aber – sie kam nicht...!“
Es wirkte wie das erschütternde Geständnis eines, der für einen Augenblick die Maske abwirft, und der Kummersbacher fragte kein Wort mehr. Er hatte auch keinen Trost bei der Hand. Kurz und herzlich sagte er:
„Wir beide haben heute nicht das letztemal zusammen geredet! Nicht wahr, das Gefühl haben Sie auch?“