Sie blieb nachher noch wie in früheren guten Tagen ein wenig am Tisch stehen und sah ihm zu, in der Hoffnung, daß er sich aussprechen werde. Hastig goß er den dampfenden Trank herunter.

„Kann ich noch eins bekommen, Pauline?“

„Aber gewiß! Nur wär’s vielleicht besser, ich brächt’ es Ihnen kurz vor dem Schlafengehen. Das nimmt man, soll’s helfen, in ganz kleinen Schlückchen – macht die Augen zu und schläft geschwind ein, wenn’s sonst auch noch so lange dauern muß.“

„Ich werde ausnahmsweise gehorsam sein. Also – nachher noch eins! Vorher aber und zwar jetzt gleich, bitte, das andere...“

Sie hantierte kopfschüttelnd in der Küche, um seinen Wunsch zu erfüllen. Er würde sich doch nichts angewöhnen? Neulich war er einmal seltsam wankend nach Hause gekommen.

Auch dies zweite leerte er sehr schnell.

„Ich muß übrigens nachher noch einmal fort, Pauline.“

„Bei diesem Wetter? Hören Sie doch, wie der Regen an die Scheiben klatscht.“

„Es hilft nichts. Ich muß eben. Suchen Sie, bitte, den alten Lodenmantel heraus. Die elektrischen Bahnen werden noch überfüllter wie sonst schon sein.“ Sie schlug jammernd die Hände zusammen.