„Eva,“ sagte er dicht an ihrem Ohr und alles, was er an Liebe, Leid, Sehnsucht und Angst um sie getragen hatte, lag in diesem einen Worte.
Es riß sie von ihm fort, denn die alte Schuld schlug mit harten Fäusten auf sie ein, aber sie hörte nichts als das eine leise, zärtliche Wort. Und seine Hand riß die ihre an sich: „Ich liebe dich – weiter über alles.“
Da gab sie den Kampf auf.
„Wo warst du so lange?“ fragte sie voll seliger Scheu.
Nun nahm er auch ihre schlanke stolze Gestalt. Einen Augenblick ruhte sie an seinem Herzen.
„Ich war immer bei dir, Eva.“
„Und ließest mich doch ganz allein.“
„Durfte ich denn kommen? Hast du deinen Brief vergessen, den schrecklichen kalten Brief?“
„Es war alles nicht wahr,“ stammelte sie.
„Warum dann aber? Wozu diese unsägliche Qual für uns Beide?“