„Verzeih – ich vergesse das so oft neben dir!“

Er musterte ihre magere, noch kindlich unentwickelte Gestalt und seufzte leicht auf.

„Leider, mein guter Schatz! Eß und trink, lieb und sing. Ja – so stand es an einem alten Bauernhaus in Sachsen. Und recht hat der Spruch! – Wie ich sehe, hast du zur Feier des hohen Tages auch herrlich für Stoff gesorgt. Hoffentlich ist er gut.“

Sie ließ es sich nicht nehmen, ihm aus der schweren Kristallkaraffe die funkelnde Schale zu füllen.

„Probiere ihn, Paulchen.“ Er hob das kostbare Glas und ließ es hell an das ihre klingen.

„Herrlich! – Ueberhaupt – das muß ich immer wieder anerkennen, du bist eine ganz prachtvolle, kleine Hausfrau.“

Strahlend sah sie zu ihm auf.

„Darum habe ich auch einen Wunsch frei, ja?“

Der Diener trug die Suppe auf. Die Unterhaltung verstummte. Sobald er unhörbar entschwunden war, sagte Paul Karlsen spöttisch: