„Sehr einfach. Heute nachmittag zur üblichen Whistpartie, wäre ich doch herübergegangen. Da werde ich also ausnehmend blaß aussehen müssen. – Lache nicht – ein wenig Weiß genügt schon. Sie wird mich wieder zur Schonung quälen, in ihrer Ueberängstlichkeit meinen längeren Besuch verlangen, damit sie sich selbst von meinem Gesundheitszustand überzeugen kann und zwar dies alles in deiner Gegenwart.“
„Um Gottes willen, ich soll dich doch nicht etwa begleiten. Das hast du bisher doch klug zu vermeiden gewußt.“
„Bringe mir dies Opfer, Liebster.“
„Also gut! Ich will sogar gern mitkommen. Das heißt höchstens für ein bis zwei Stunden.“
„Solange wird es gar nicht nötig sein,“ meinte sie froh. „Aber nun höre weiter. Du sperrst dich gegen das von ihr Geforderte und verweigerst schließlich in aller Form deine Erlaubnis. – Dann wird sie hitzig werden und unter allen Umständen darauf bestehen. – Ich kenne sie doch.“
„Du bist ja eine ganz gefährliche, kleine Heuchlerin, Schatz.“
Er zog sie leicht in die Arme. In tiefem Glücksgefühl schloß sie die Augen, die das einzig Schöne in ihrem Gesicht waren.
„Ist das nicht ein feiner Plan, Paulchen?“
„Ausgezeichnet sogar, wenn mir inzwischen die Sache nicht wieder leid geworden wäre. Du hast als Ernst aufgefaßt, was bei mir nur eine Art Gefühlsausbruch war.“
„Daß du es, wenn auch nur einen Augenblick gewünscht hast, zeigt mir die Notwendigkeit und nachher – wird es um so schöner sein.“