Von der Polychromierung wurde bei der Kopie abgesehen.

RAUM XVII.

NACHBILDUNG DES FÜRSTENZIMMERS IM FÜRSTLICH LIECHTENSTEINSCHEN SCHLOSSE VELTHURNS IN TIROL, ausgeführt von der k. k. Fachschule für Holzbearbeitung in Bozen, unter Mitwirkung der k. k. Fachschule für Tonindustrie in Bechyn (Ofen), der k. k. Fachschule für Kunstschlosserei in Königgrätz (Beschläge) und der k. k. Fachschule für Steinbearbeitung in Trient (Steinarbeiten).

Die Täfelung des hier kopierten Fürstenzimmers, des schönsten Raumes in Velthurns, der sich namentlich durch die meisterhaft behandelte Intarsia auszeichnet, wurde seinerzeit von dem Meraner Tischlermeister Spineider unter Mitwirkung der Meister Rumpfer aus Klausen und Dopf aus Brixen (1583) verfertigt; der Ofen ist eine Kopie des vom Bozener Hafnermeister Pietschdorfer verfertigten Originals aus dem Ende des XVI. Jahrhunderts.

Die Möbel des Interieurs sind Nachbildungen von Renaissanceobjekten aus Steiermark und Tirol.

RAUM XVIII.

NACHBILDUNG EINES ZIMMERS AUS DEM GRÄFLICH TAXIS’SCHEN SCHLOSSE REIFFENSTEIN IN TIROL, ausgeführt von der k. k. Staatsgewerbeschule in Innsbruck unter Mitwirkung der Filialfachschule Hall und der k. k. Fachschule für Tonindustrie in Bechyn (Ofen).

Das Interieur ist die freie Nachbildung eines aus dem Jahre 1490 stammenden, mit zwei Erkern versehenen, an den Wänden und an der Decke vollständig vertäfelten Zimmers im Schlosse. Die Vertäfelung des Raumes ist im Charakter der Spätgotik durchgeführt; reichgeschnitzte Maßwerkfriese zieren die Decke, polychromierte Wappen, schön profilierte Umrahmungen und Beschläge schmücken die Türe. Besonders reich ist der Unterzugbalken ornamentiert. Ein mit Schnitzerei gezierter Waschschrank steht, gleich den Sitztruhen an einer Wandseite, in Verbindung mit der Täfelung.

Der im Interieur befindliche Ofen und der Tisch sind Nachbildungen von mittelalterlichen Objekten aus Tirol.

RAUM XIX.