Neben den Vitrinen japanische Lackkästchen.
XXVII. Porzellanzimmer. A. Keramische Sammlung. B. Glassammlung. C. Vorlesesaal.
⇒
GRÖSSERES BILD
D. ZUBAU.
Der Verbindungsgang zum Zubau dient wechselnden Ausstellungen.
RAUM XXVII.
ALT-WIENER PORZELLANZIMMER, so genannt wegen des reichen Porzellandekors aus der frühen Zeit der Wiener Porzellanfabrik.
Die Türen und Türfüllungen, die Fenster und Fensterleibungen, der Kaminaufsatz und die Lambrien sind aus Eichenholz und belegt mit zahlreichen Porzellanplättchen, die in ornamentalen vergoldeten Rähmchen aus Vergoldermasse gefaßt sind und, strenge symmetrisch gehalten, aus dem Ende der Regierungszeit Karls VI. stammen. Die Möbel haben vergoldete Holzgestelle, sind mit reicher Schnitzerei verziert und mit Porzellanplättchen mit bunten chinesischen Blumen verziert. Sie zeigen schon den Rokokostil ebenso wie die ornamentalen vergoldeten Holzschnitzereien an den Wänden. Auch die Bilderrahmen sind in diesem Stile gehalten, und später etwas verändert worden, vielleicht zur selben Zeit, in der die reich geschnitzte Wanduhr ausgeführt wurde, wohl in den achtziger Jahren des XVIII. Jahrhunderts.
Die Wände und Möbel sind mit altem goldgelbem Brokat überzogen.