Sylvester lag grade auf dem Liegestuhl und schluckte Arsenikpillen, als der Kutscher auf die Veranda polterte:
„Das gnädige Fräulein Lindquist lassen den Herrn Doktor zu einer Spazierfahrt einladen.“ Er warf sich einen Schal um den Hals und fuhr im Lift herunter.
Eine kleine weiße Hand winkte ihm fröhlich.
„Sybil,“ sagte er, „Sie machen mich glücklich ...“
„Wenn ich Sie nur glücklich machen könnte“, sagte sie leise.
Sie sprach diese Worte so gesellschaftlich gleichgültig, daß Sylvester ihre Schwere nicht empfand. Vielleicht auch wollte er sie nicht empfinden.
Sie glitten durchs Dorf, dem See zu.
Eben lief aus dem Bahnhof Dorf ein Zug in der Richtung Landquart-Zürich.
„Möchten Sie“, fragte Sybil, „mit dem Zug zurück in die Ebene ... in den Glanz ... in das Leben?“
Er schüttelte den Kopf.