„Ohne Sie?“

Sie schwieg.

Aus den Nüstern der Pferde schnob silberner Atem.

„Weshalb suchen Sie meine Freundschaft, Sylvester? Ich bin krank. Und eine Schauspielerin. Eines von beiden schon sollte genügen, Sie zu erschrecken.“

„Ich bin selber beides. Und noch ein drittes dazu, Sybil. Und also bin ich vielleicht kränker als Sie, Sybil. Ich bin ein Dichter und speie immer Blut.“

„Und ich weine Blut. Denn ich lebe mit den Augen ...“

„Und ich,“ sagte er bitter, „da ich Blut speie, lebe mit dem Mund ...“

Nebel schossen wie Skiläufer von den Bergen.

Sybil fröstelte.

„Ich habe schon wieder Fieber. Wir müssen kehrtmachen.“