„Eine besondere Attraktion haben wir mit Fräulein Sybil Lindquist von den Reinhardtbühnen Berlin gewonnen, die sich zur Zeit zum Kurgebrauch in Davos aufhält. Sie wird das Weib, das sie bei der Uraufführung in Berlin kreierte, verkörpern. Verkörpern wie es eben nur eine Sybil Lindquist vermag. Herr Sylvester Glonner, einer der Führer der jungdeutschen Dichtung, den Davosern im besonderen nicht unbekannt als Autor des groteskschwermütigen Davoser Romans ‚Die Krankheit‘, spielt die Rolle des Bruders. Der Vorverkauf hat begonnen. Versorge sich ein jeder rechtzeitig mit Karten, da ein großer Andrang zu erwarten steht.“
Seufzend legte Dr. Buri den Federhalter beiseite und zündete sich erleichtert seine Pfeife an.
XI.
Für den 19. Februar nachmittag waren auch die diesjährigen Skikjöring- und Pferderennen angesetzt.
Als Sybil die Ankündigung las, rief sie bei Sylvester telephonisch an:
„Sylvester ...?“
„Sybil?“
„Sie müssen reiten ...“
„Was muß ich?“
„Reiten müssen Sie. Sie sind doch gut zu Pferd.“