Der Apotheker grüßt den Konsul mit einem Handschlag. Dann reicht er auch dem Doktor die Hand und sagt: „Darf ich auch Sie begrüßen?”

„Sie meinen, ob ich es mir gefallen lasse?”

Das war wohl dieses Mannes Art, zu scherzen, und die Hand des Apothekers ergriff er nicht.

„Eine Zigarre, Herr Apotheker!” bietet der Konsul an. Darauf nimmt er einige große Bogen Papier vom Tisch auf, liest ein wenig darin, ordnet sie nach der Seitenzahl und legt sie dann wieder aus der Hand.

„Sie sind beschäftigt, wie ich sehe,” sagt der Apotheker. „Ich gehe sofort wieder.”

„Es sind nur diese Konsulate, die ich auf dem Halse habe,” sagt der Konsul.

„Die sind wohl auch nicht nur ein reines Vergnügen?”

„Ich bin eben dabei, die Berichte an meine Regierungen auszuarbeiten, und das ist wahrhaftig keine kleine Arbeit.”

Es kann gut sein, daß der Konsul das halb im Scherz sagt, aber er sagt es doch mit Würde und macht den Eindruck, als ob seine Ehrenämter eine rechte Last wären.

„Ihre Regierungen?” fragt der Doktor. „Das ist ja sonderbar, haben Sie mehrere Regierungen? Ich habe nur eine einzige Regierung: die norwegische.”