Der Doktor sagte überrumpelt und halb lächelnd: „Die Briefe? O die —”
„An einem Tage schreiben Sie mir, es sei ein neues braunäugiges Exemplar von einem Kind auf die Welt gekommen, ein paar Tage später, die Mutter sei tot.”
„Ja.”
„Ja. Ich will wissen, warum Sie mich von diesem Ereignis in Kenntnis gesetzt haben.”
„Können wir nicht allein sein?” fragte der Doktor in zahmem Tone.
„Nein, ich will einen Zeugen gegen Sie haben,” erwiderte Scheldrup.
„Aber was ich sagen will, eignet sich nicht für fremde Ohren.”
„Aber dann weiß ich, was sich für die Ihrigen eignet,” sagt Scheldrup und tritt ein paar Schritte näher. Der Doktor weicht zurück, sein Mund bebt, und er sagt: „Nein, warten Sie ein wenig, ich merke, daß ich mich getäuscht habe, und ich bitte um Entschuldigung. Ich tat es, ich täuschte mich also, in Ihnen und noch jemand, entschuldigen Sie! Eigentlich war es nicht so schlimm gemeint.”
„Eigentlich sollte ich Sie einfach durchprügeln,” sagt Scheldrup mit zornbebender Stimme. „Sie sind ein Verleumder, ein — —”
„Warten Sie ein wenig, lassen Sie mich — —”