„Aber es sind auch keine Öfen drin.”
„Öfen? Was sollen die Leute mit Öfen jetzt im Sommer?” fragte er.
„Sollen sie sich nicht kochen? Sollen sie keinen Herd haben?” versetzte sie.
Olivers Kopf hatte sicherlich einen Stoß erlitten, er war im Denken nicht mehr so frisch wie früher.
Er schleppte sich wieder zu Mattis hinüber, sprach eine gute Weile mit ihm und sagte dann: „Ja, du baust dir ein Haus und streichst es an und setzt Türen und Fenster ein, dann hast du wohl im Sinn, dich zu verändern?”
„Ich weiß nicht, was ich darauf antworten soll,” erwiderte Mattis. „Aber es ist nun so, daß ich mir's nicht geradezu aus dem Sinn geschlagen habe.”
„Das versteh' ich!” stimmte Oliver bei und sah dem Schreiner eine Weile bei seiner Arbeit zu. — Sie hatten noch immer nichts gegeneinander. Oliver fuhr fort: „Und wer es nun auch ist, oder wer es nun wird, so bekommt sie bei dir ihr gutes Auskommen. Doch was ich sagen wollte: Hast du schon einen goldenen Ring gekauft?”
„Einen goldenen Ring? Nein.”
„So. Nun, wenn es soweit ist, dann hab' ich einen.”
„Laß mich ihn sehen!” sagt Mattis. „Aber dein Name steht wohl drin.”