„Ich kenne die Türen wohl, denn ich hab' sie selbst verfertigt,” sagt Mattis. „So, du hast dich also anders entschlossen? Du willst dich nicht verändern?”
„Vorerst nicht.”
„Was willst du für die Türen haben?”
Sie wurden bald handelseinig; es waren also gebrauchte Türen und nicht einmal angestrichen; aber Oliver hatte Schlösser und Angeln dazu gekauft, der Preis war demnach gegeben.
Jetzt hatte Oliver nichts mehr zu verkaufen, er konnte doch die Treppe nicht verkaufen. Er und die Mutter lebten eine Zeitlang recht gut von dem Gelde für die Türen; aber nun war der Frühling wieder im Anzug, Oliver war jung und hatte abgetragene Kleider, er könnte sich in neuen besser zur Geltung bringen, und da er nun leider für immer eine Landratte geworden war, hätte er auch gern einen Strohhut gehabt. Die Mutter sah immer weniger hoffnungsvoll in die Zukunft, und meinte, sie hätten ja den Anbau vermieten können, wenn —
Ja, Oliver sagte, er hätte nichts dagegen.
„Aber es sind ja jetzt keine Türen dafür da.”
Nach einem Augenblick der Überlegung sagte Oliver sorglos:
„Türen? Dann kann ich doch wohl zwei Türen machen lassen.”
Die Mutter schüttelte den Kopf.