„Nun, warum denn nicht? Wie sollte es denn sonst gehen?” fragte Maren Salt. „Ich mußte heut abend ausgehen und für den Haushalt einkaufen, und Mattis bleibt zu Hause. Das tut er immer, anders geht es doch nicht.”

Oliver spricht mit großer Würde: „Meine Meinung ist, daß Mattis dich nimmt, Maren, wenn der Tag kommt, an dem er sich verändert.”

Maren Salt hatte durchaus nichts dagegen, das zu hören, aber es war beinahe, als ob Petra etwas eifersüchtig würde. „Das glaub' ich nun doch nicht,” sagte sie. „Na ja, mir kann es ja einerlei sein.”

„Es wär' noch nicht das dümmste, was er tun könnte,” meinte Oliver, der neben Maren stand. „Dann hätt' er den Jungen und könnte ihn anlernen, wenn die Zeit dazu gekommen ist, und ihm die Werkstatt übergeben.”

„Ach, der Junge ist ja kaum geboren,” wendet Maren ein. „Bis dorthin fließt noch viel Wasser den Bach hinunter.”

„Ich hätt' ihn gerne einmal gesehen. Er ist wohl recht groß,” sagt Petra.

„Ja, das fehlt nicht. Der Doktor sagt, er sei einer von der Rasse.”

Petra wird aufmerksam. „Hat das der Doktor gesagt?”

„Ja. Ist das so etwas Besonderes?”

Schweigen. Petra denkt nach. „Nein,” sagt sie dann. „Das ist etwas, was der Doktor zuweilen sagt; von meinen hat er das auch gesagt, sie seien von der Rasse. Ich weiß nicht, was er damit meint.”