„Ich bin eben erst vom Landtag heimgekehrt,” sagte er; „und ich wollte Sie gerne begrüßen.”
„Sehr liebenswürdig.”
„Sie sind wohl auch eine Weile weggewesen?”
Sie erwiderte: „Sie wissen, ich komme und gehe. Jetzt will ich nach Paris.”
„Beim Satan!” dachte er wohl, groß, groß mußte es sein, Notre Dame, Eiffelturm, Rothschild. Und in diesem Augenblick überkam ihn wohl eine gewisse Angst, er stehe etwas unter ihr, denn er sagte: „Was sollen wir Abgeordneten und Rechtsanwälte sagen über das wirklich Große? Daß es unerreichbar ist. Aber auch wir verstehen das eine und das andere, Fräulein Fia.”
War das eine Unterhaltung für diese Dame!
„Ich meine, auch wir können steigen Stufe um Stufe, zu höheren und immer höheren Stellungen. Das ist das Gute bei der demokratischen Gesellschaftsordnung, daß jeder die höchsten Posten erreichen kann.”
Schweigen. Die Dame schien seine Aussichten nicht zu erwägen.
Nein, Rechtsanwalt Fredriksen ging also zu seinem Vorhaben über, er gab ihr zu verstehen, was sie für ihn war, daß sie einfach alles für ihn sei, und ob sie ihm ein wenig mehr Hoffnung machen könne, etwas mehr Hoffnung als das letztemal.
„Nein,” sagte die Dame.