Alles ist in Ordnung, noch diesen Abend soll Oliver das Geld bekommen, norwegisches Geld, der zweite Steuermann ist eigentlich hauptsächlich darum fort, um das zu holen.
Da die beiden also allein auf dem Schiffe sind, brauchen sie sich nicht in Ecken und Winkeln herumzudrücken; der Matrose lädt seinen Gast zu Beefsteak und gebratenen Kartoffeln im Mannschaftslogis ein. Das wird eine denkwürdige Mahlzeit, Oliver bläht sich vor Sattheit und Wohlbehagen. Plötzlich fällt sein Blick auf eine Schiffskiste, die an der Wand steht, und es durchfährt ihn wie eine Erinnerung. Er sieht den Matrosen an, und ist im Begriff, Adolf zu rufen.
„Wie heißt du?” fragt er.
„Xander,” erwidert der Matrose.
Schweigen.
„Merkwürdig, wie diese Kiste der meinigen gleich sieht,” sagt Oliver.
Gleichgültig erwidert der Matrose: „So? Es ist nicht meine; sie gehört einem von den andern.”
„Dir gehört sie also nicht?”
„Nein. Wenn du mit Essen fertig bist, dann bring' ich den Teller wieder hinaus. Komm, wir gehen hinauf!”
„Genau wie meine eigene Schiffskiste. Dieselbe Art Henkel, grün, wir hatten Tabak darauf geschnitten, da sieht man noch die Spuren davon —”