„Ich? Du hast es ja gesehen; ich hab' mein Geld in Empfang genommen.”
„Dein Geld? Ja. War es nicht für Eiderdaunen?”
„Ach so, das weißt du?”
„Ja, das weiß ich.”
Oliver wandte sich an die Witwe. „Wen hast du da bei dir? Ist es dein Liebster?”
„Und wenn es so wäre?” versetzt der Mann auf eine sehr deutliche Art, indem er einen Schritt näher auf Oliver zutritt.
Oliver weicht zurück und sagt: „Ich wollte nur hören, wo du her bist. Ich kenn' dich wohl kaum, oder wie? Kenn' ich dich?”
„Wo ich her bin? Ich bin ungefähr daher, wo auch deine Daunen her sind, haha!”
Jetzt begreift Oliver wohl, daß er hier nichts ausrichten kann, und da wird er wie ein Lamm: „Ich hab' keine Daunennester. Diese Daunen hab' ich mir in mehr als zwanzig Jahren allmählich zusammengekauft, das kann ich dir sagen. Nein, leider bin ich kein Mann, der Daunennester haben kann, ich bin ein Krüppel, wie du siehst.”
Der langbärtige Mann muß sich sehr sicher fühlen, oder er tut wenigstens so, wenn er es nicht ist; er kümmert sich überhaupt nicht mehr um Oliver, sondern wendet sich an die Witwe und plaudert ganz gleichgültig mit ihr: „Es hätte gar nicht besser gehen können! Jetzt hat es aufgehört zu regnen! Er muß nun bald bei seinem Boot sein.”