Da schien Oliver gründlich nachzudenken: „Aber wie hätt' ich das denn ins Werk setzen sollen?” Und als er die Stube verließ und zu Mattis hinüberging, tat er es, um nähere Erkundigungen einzuziehen.
Es ist Sonntagmorgen, und er trifft den Schreiner Mattis halb angekleidet in seiner Küche. Das Kind ist bei ihm, Maren Salt ist in der Kirche. Der Schreiner sieht den Mann, der von der Straße zu ihm hereinhumpelt, überrascht und fremd an.
„Guten Morgen!”
„Guten Morgen!”
Schweigen. Als Oliver kein Stuhl angeboten wird, muß er sich auf die Holzkiste setzen. Sie wechseln ein paar Worte übers Wetter, über die plötzlich eingetretene Kälte; Mattis ist wortkarg, plaudert aber hie und da mit dem Jungen, der auf dem Boden sitzt, ein paar Worte.
„Er ist gewachsen,” sagt Oliver.
„Ja, das fehlt nicht.”
„Wie alt ist er? Sieh nur, er hat auch schon Zähne bekommen! Wie heißt er denn?”
In den Augen des Schreiners glimmt es zornig auf: „Das ist einerlei,” sagt er. „Hier heißt er nur das Kind.”
„Ich fragte nur. Es geht mich übrigens auch nichts an.”