Die Mutter hat ihm einen lumpigen Namen gegeben, aber sie hatte wohl ihre Absicht dabei.

Da der Schreiner so feindselig ist, und es so lange dauert, bis er ihn dazu bringt, auf etwas Bestimmtes anzuspielen, fängt Oliver selbst davon an: „Wem soll er nun eigentlich gleichsehen?”

„Der Mutter,” antwortete Mattis kurz.

„Jawohl, der Mutter. Aber von Vaters Seite?”

„Wen meinst du denn?” ruft Mattis erbittert. „Du kennst vielleicht den Vater?”

Oliver lacht und nimmt es gleichsam gutmütig auf, aber er muß sich doch auch wehren. „O, du bist immer derselbe alte Mattis! Wenn ich mich auch sonst so frei von aller Schuld fühlte!”

„Das pflegen wohl alle miteinander zu sagen, wenn es Ernst wird.”

„Was meinst du damit?”

„Was ich meine? Daß alle miteinander leugnen. Und wer am schuldigsten ist, leugnet vielleicht am ärgsten, ich weiß es nicht anders. Sie wenden Bestechungen an und geben Geld aus, damit die Leute es verschweigen.”

Darin stimmt Oliver mit ihm überein, und er bedauert die Mütter, bedauert auch die Kinder. „Die armen Kinder!” sagt er.