Und endlich gab sie Antwort. „Ich kann nichts darüber sagen” lautete diese.
„Sie meinen doch wohl jedenfalls, daß Sie es sich noch überlegen wollen?”
„Ja, ja. Ich will es mir überlegen.”
„Wie lange?”
„Das weiß ich nicht. Wir wollen jetzt nicht weiter darüber reden.”
„Wollen wir nach den Wahlen darauf zurückkommen?”
„Wie lang ist das?”
„Vier bis fünf Wochen. Ich möchte Sie so gerne mitnehmen, wenn ich wieder nach Christiania muß, ich sehne mich nach Ihnen und ich liebe Sie. Wir wollen uns eine eigene Wohnung einrichten, Gäste bei uns sehen, einflußreiche Leute, Politiker. Und ganz richtig, während ich daran denke: wir wollen Ihrem Schwager zwei Bilder abkaufen, wenn ich es gesagt habe, dann steht es fest, aber Sie müssen sie selbst auswählen. Sollen wir also sagen, wir warten bis nach den Wahlen?”
„Ja, ja.”
Sie versprach nichts, keine Spur. Als er gegangen war, blieb sie noch eine Weile sitzen und überlegte. Fräulein Olsen konnte sich nicht beklagen, nichts war ihr zerstört worden, sie war durchaus noch nicht verloren, ihr Los war sicherlich nicht das schlimmste. Soweit konnte es kommen, daß sie einen Mann hatte, für den die Stadt einmal, wenn er kam, beflaggen würde, wer hätte in dem Falle dann einen ähnlichen Mann aufzuweisen?