„Was soll ich mit ihnen?” rief Oliver. „Und zum Kuckuck, du hast dir ja auch gar nichts aus ihnen gemacht!”

„Ach, Gott bewahre mich vor dir!” rief die Mutter.

Zuerst hatte er wohl im Sinn, aufzufahren und ihr die ganze Schuld aufzuladen, er fuhr unnötig hastig in der Stube herum und stampfte mit dem Stelzfuß. Doch er mußte seinen Verstand gebrauchen, dazu hatte er ihn.

„Hier, das ist für die Türen!” sagte er und legte das Geld auf den Tisch. „Du kannst alles miteinander haben.”

Wieder schien die Mutter durchaus nicht überwältigt zu sein; sie schielte nach dem Geld hin und warf den Kopf zurück.

Oliver fragte gekränkt: „Was — du meinst vielleicht, ich hätte das übrige vertrunken? Ich hab' ein klein wenig für die weite Fahrt zurückbehalten.”

„Welche weite Fahrt?”

„Und wenn ich nun auf Langfahrt gehe, muß ich auch was haben, um mir einen Imbiß zu kaufen.”

„Ja, jetzt ist wohl das richtige Wetter zu einer Langfahrt!” sagte die Mutter ungläubig.

„Der Sturm läßt nach, der Wind hat sich gedreht. Übrigens,” murmelte er, und er war immer noch der, der seinen Verstand gebrauchen mußte, denn dazu hatte er ihn, „übrigens will ich nicht mit dir streiten.”