Ja, sehen Sie, man ist ein bißchen arm geworden, eine augenblickliche Verlegenheit.... Abgenützt, sagen Sie? Sie dürfen sich nicht falsch ausdrücken. Den möchte ich sehen, der seine Knöpfe weniger abnützt als ich. Ich gehe immer mit offenem Rock, sage ich Ihnen; es ist bei mir zur Gewohnheit geworden, eine Eigenheit .... Nein, nein, wenn Sie nicht wollen, dann. Aber ich möchte meine zehn Öre dafür haben. Mindestens .... Nein, Herrgott, wer hat denn behauptet, daß Sie müssen? Halten Sie Ihren Mund und lassen Sie mich in Frieden.... Ja ja, meinetwegen holen Sie die Polizei. Ich werde hier warten, während Sie den Schutzmann holen. Und ich werde Ihnen nichts stehlen.... Na, guten Tag, guten Tag! Mein Name ist also Tangen, ich bin ein wenig zu lang aus gewesen....

Da kommt jemand die Treppe herunter. Augenblicklich bin ich wieder in der Wirklichkeit, ich erkenne die Schere und stecke die Knöpfe eiligst in die Tasche. Er will vorbei, beantwortet nicht einmal meinen Gruß, hat es plötzlich so eifrig mit seinen Fingernägeln. Ich stelle ihn und frage nach dem Redakteur.

Ist nicht da, Sie.

Sie lügen! sagte ich. Und mit einer Frechheit, die mich selbst erstaunte, fuhr ich fort: Ich muß mit ihm sprechen; es ist eine notwendige Sache. Ich kann ihm etwas vom Stiftsgaard mitteilen.

Ja, können Sie es denn nicht mir sagen?

Ihnen? sagte ich und maß die Schere mit den Augen.

Dies half. Sofort ging er mit mir wieder hinauf und öffnete die Türe. Nun saß mir das Herz im Halse. Ich biß die Zähne heftig zusammen, um mir Mut zu machen, klopfte an und trat in das Privatkontor des Redakteurs.

Guten Tag! Sind Sie es? sagte er freundlich. Setzen Sie sich bitte.

Hätte er mir augenblicklich die Türe gewiesen, wäre es mir lieber gewesen; ich fühlte die Tränen und sagte:

Ich bitte um Entschuldigung....