Sie erhält ihre Sachen, bezahlt mit einem Fünfkronenschein, auf den sie herausbekommt, und geht.
Nun sind der Gehilfe und ich allein.
Er sagt:
Ja, Sie wollen also eine Kerze. Und er reißt ein Paket Kerzen auf und nimmt eine für mich heraus.
Er sieht mich an und ich sehe ihn an, ich kann meine Bitte nicht über die Lippen bringen.
Ach, richtig, Sie haben ja bezahlt, sagt er plötzlich. Er sagt einfach, daß ich bezahlt hatte; ich hörte jedes Wort. Und er beginnt das Silbergeld aus der Kasse herauszuzählen, Krone um Krone, blankes, fettes Geld — er gibt mir auf fünf Kronen heraus, auf die fünf Kronen der Frau.
Bitte schön! sagt er.
Nun stehe ich da und sehe dieses Geld eine Sekunde lang an. Ich empfinde, daß irgend etwas nicht in Ordnung ist, ich überlege nicht, denke an gar nichts, falle nur in Erstaunen über all diesen Reichtum, der vor meinen Augen daliegt und leuchtet. Und mechanisch streiche ich das Geld zusammen.
Ich bleibe vor dem Ladentisch stehen, dumm vor Verwunderung, geschlagen, vernichtet. Mache dann einen Schritt gegen die Türe und bleibe wieder stehen. Ich richte meinen Blick auf einen bestimmten Punkt an der Wand. Dort hängt eine kleine Glocke an einem Lederhalsband und darunter ein Bündel Schnüre. Und ich stehe da und starre diese Sachen an.
Der Gehilfe glaubt, ich will ein Gespräch anfangen, da ich mir soviel Zeit lasse und sagt, indem er einige Packpapiere ordnet, die auf dem Tisch umherliegen: