Der Oberkellner ging vorüber. »Sie vergessen das Bier für den Herrn mit dem Stelzfuß,« hörte ich ihn sagen.
»Ich habe sie von Wladimierz bekommen,« sagte ich und eilte mit dem Bier davon.
F. war noch nicht gegangen. Ich dankte ihm abermals, als er sich erhob, um zu gehen. Er stutzte und sagte:
»Ich kaufte sie eigentlich für eine andere.«
Nun ja. Er hatte sie vielleicht für eine andere gekauft. Aber ich bekam sie. Ich bekam sie, nicht die, für die er sie gekauft hatte. Und so durfte ich ihm auch dafür danken. Gute Nacht, Wladimierz.
Am Morgen darauf regnete es.
»Soll ich heute mein schwarzes oder mein grünes Kleid anziehen?« dachte ich. »Das grüne, denn das ist das neueste; das ziehe ich also an.« Ich war sehr heiter.
Als ich an die Haltestelle kam, stand eine Dame im Regen und wartete auf die Pferdebahn. Sie hatte keinen Schirm. Ich bot ihr an, mit unter meinem zu stehen, aber sie lehnte es dankend ab. Da spannte ich meinen Regenschirm auch herunter, während ich wartete. Dann wird die Dame doch nicht allein naß, dachte ich bei mir.
Am Abend kam Wladimierz ins Café.
»Ich danke Ihnen für die Blumen,« sagte ich stolz.