»Nun, Pavo, hatte ich nicht recht?« sagt der Herr von Sinvara. Und er brüstet sich und läßt alle Umherstehenden hören, was er sagt: »Setze noch einmal, setze hundert auf dreizehn!«

»Das kann nicht dein Ernst sein, Vater. Dreizehn kommt wahrscheinlich den ganzen Abend nicht mehr heraus.«

»Setze hundert auf dreizehn!«

»Warum willst du das Geld wegwerfen?«

Der Herr von Sinvara wurde ungeduldig, er machte eine Bewegung, als wollte er dem Sohn das Geld wegnehmen, beherrschte sich aber und sagte:

»Mein Sohn, wenn ich nun die Absicht hätte, die Bank zu sprengen und das abscheuliche Roulette um einer gewissen Ursache willen zu zerstören? Setze hundert auf dreizehn!«

Und Pavo setzte abermals. Er wechselte ein Lächeln mit dem Croupier, und der Rumäne lachte laut auf. Das Pharaospiel am Nebentisch hörte gänzlich auf, aller Aufmerksamkeit war auf das Roulette gelenkt.

»Dreizehn!«

»Was hab' ich gesagt!« rief der Herr von Sinvara. »Da ist das Geld. Wie viel soll hier sein? Zähle es nach!«

Pavo war ganz bestürzt.