»Ja! Setze auf dreizehn!«
Pavo wechselt einen Schein, wirft ein Goldstück auf Nummer dreizehn und lächelt nachsichtig über diese Thorheit.
»Verloren!« sagt der Vater. »Versuche es noch einmal. Setze das Doppelte!«
Pavo machte keine langen Einwendungen. Dies ist zu komisch. Man wechselt die Plätze am Tisch, Pavo setzt einmal nach dem andern die doppelte Summe, und alle wollen den sonderbaren Spieler, den Herrn von Sinvara sehen. Er selber ist schon sehr interessiert, seine lebhaften Augen folgen den Bewegungen des Rades, er rückt auf dem Stuhle hin und her. Er ballt seine etwas fette Hand, an dem einen Finger trägt er zwei kostbare Ringe.
Als der Croupier die Zahl dreiundzwanzig statt der erwünschten dreizehn nennt, ruft er:
»Ei was, setze noch einmal auf dreizehn! Setze hundert!«
»Aber —«
»Setze hundert!«
Und Pavo setzt. Das Rad spinnt weiter, der Zeiger rast zwanzig, dreißig Mal über jede Zahl hin, er sucht zwischen allen diesen Chancen, Rot und Schwarz, Gleich und Ungleich, von eins bis siebzehn, von siebzehn bis vierunddreißig, er durchsucht das ganze System, beschnüffelt jede Zahl und bleibt stehen.