»Siehst du denn nicht, daß ich nur noch ein paar elende Scheine habe?« sagte er zu Pavo. »Aber ich gebe es nicht auf, ich verliere alles. So, jetzt setze ich tausend auf Rot, vielleicht ist das meine Farbe.«
»Vielleicht hat Rot wirklich Glück. Ich setze noch einmal. Es ist ein Versuch.«
Rot verlor.
Da war die Geduld des Herrn von Sinvara erschöpft.
»Geh!« schrie er dem Sohn an seiner Seite zu. »Du bringst mir Unglück! Kannst du denn nicht sehen, daß du mich ruinierst? Ich muß Revanche haben, ich will mein Geld wieder haben!« Im selben Augenblick fiel ihm aber ein, welche Rolle er spielen wollte, und er fügte hinzu: »Da siehst du, was ich dir zuliebe thue. — Ich will dich bessern.«
»Ich bin belehrt!« murmelte Pavo.
»Schweig! du bist nicht belehrt. Du fällst wieder zurück. Ich tue das alles um deinetwillen. Jetzt mach, daß du fortkommst.«
Und Pavo erhob sich und ging.
IV