Doch, so ist es.
Und der Kapitän will sie stehlen? Na, das ist ja eine schöne Geschichte, wirklich eine schöne Geschichte. Vertrauen Sie nur auf mich. Sah jemand Sie an der Erfindung arbeiten?
Ja, sämtliche Dienstleute des Kapitäns.
Gott straf mich, das ist aber doch wahrhaftig das Frechste, was ich je gehört habe, Ihre Erfindung stehlen. Und das Geld — das kann eine Million werden!
Ich mußte zugeben, daß ich den Kapitän nicht verstehe.
Aber ich verstehe ihn, nicht umsonst bin ich Lensmann. Nein, seit langem habe ich den Mann schon ein wenig im Verdacht, zum Teufel, er ist nicht so reich, wie er tut. Nun werde ich ihm einen kleinen Brief senden, einen ganz kurzen Brief, was meinen Sie dazu? Hahaha. Vertrauen Sie nur auf mich.
Jetzt aber kamen mir Bedenken, der Lensmann war zu hitzig, es konnte ja möglich sein, daß der Kapitän schuldlos war, und daß der Zeitungsmann ungenau berichtet hatte. Ich bat den Lensmann, mich selbst schreiben zu lassen.
Und dann darauf eingehen, mit dem Spitzbuben zu teilen? Niemals. Sie legen das Ganze in meine Hand. Überhaupt, wenn Sie selbst schreiben, können Sie doch die Worte nicht so setzen wie ich.
Aber ich ging ihm so lange um den Bart, bis ich den ersten Brief selbst schreiben durfte, danach sollte er eingreifen. Ich erhielt wieder einen Briefbogen von ihm.
An diesem Abend kam ich nicht zum Schreiben. Es war ein so bewegter Tag gewesen, und mein Inneres war noch in Unruhe. Ich grübelte und dachte nach. Um der gnädigen Frau willen wollte ich nicht direkt an den Kapitän schreiben und dadurch vielleicht auch ihr Unannehmlichkeiten bereiten, dagegen wollte ich meinen Kameraden Falkenberg mit einigen Worten bitten, die Maschine doch im Auge zu behalten.