Ja, sagte ich.

Sie wohnt nicht hier. Nur ich wohne hier, bei Verwandten. Sie ist im Hotel Viktoria.

Na, das Paket war ja auch für Sie, sagte ich und versuchte meiner Enttäuschung Herr zu werden.

Warten Sie ein wenig, ich will gerade in die Stadt, da können wir zusammen gehen.

Fräulein Elisabet macht sich fertig, verabschiedet sich durch die Türe und geht mit mir fort. Wir nehmen einen Wagen und fahren in ein stilles Café. Fräulein Elisabet findet es so lustig, ins Café zu gehen. Aber dieses hier sei nicht lustig.

Ob sie lieber in ein anderes wolle?

Ja. Ins Grand.

Ich fürchtete, daß ich dort erkannt werden könnte, ich war lange fortgewesen und mußte vielleicht Bekannte begrüßen. Aber das Fräulein verlangt das Grand. Der kurze Aufenthalt in der Stadt hatte sie schon ganz sicher gemacht. Früher aber hatte ich sie sehr gerne gehabt.

Wir fahren wieder fort und kommen zum Grand. Es geht gegen Abend. Das junge Mädchen setzt sich mitten ins hellste Licht und strahlt selbst vor lauter Vergnügen. Ich lasse Wein bringen.

Nein, wie fein Sie geworden sind, sagt sie und lacht.