Der Zug geht um vier Uhr fünfundvierzig, sagt der Portier und sieht auf seine Uhr. Jetzt ist es fünf Uhr.

Eine halbe Stunde hatte ich vergeudet, weil ich vor dem Hotel wartend gestanden hatte.

Ich setze mich auf eine Treppenstufe und starre zu Boden. Der Portier spricht noch immer mit mir. Er hat wohl begriffen, daß die Dame nicht meine Schwester war.

Ich sagte der gnädigen Frau, daß soeben ein Herr telephoniert habe. Aber sie antwortete nur, sie habe keine Zeit, ich solle Ihnen diesen Brief geben.

War eine andere Dame bei ihr, als sie abreiste?

Nein.

Ich stehe auf und gehe fort. Als ich auf der Straße bin, öffne ich den Brief und lese:

Sie dürfen mich nicht mehr verfolgen —

Ganz schlaff stecke ich ihn in die Tasche. Er setzte mich nicht in Erstaunen, machte keinen neuen Eindruck auf mich. Echt weibliche, hastige Worte; der ersten Eingebung folgend, unterstrichen und Gedankenstrich .....

Da verfalle ich darauf, zu Fräulein Elisabet zu gehen und dort anzuklingeln; noch hatte ich diese letzte Hoffnung. Ich höre, wie die Glocke drinnen bei meinem Druck auf den Knopf surrt und stehe da und lausche wie in eine brausende Wüste hinein.