Dann wird der Herr Pfarrer hoffentlich ein langes Leben hindurch Freude an der Wasserleitung haben, entgegnete ich.

Da sah mich der Pfarrer an und fragte:

Wie heißt du?

Knut Pedersen.

Wo bist du her?

Aus dem Nordland.

Ich aber begriff, warum mir diese Fragen gestellt wurden, und nahm mir vor, nicht mehr in solchen Romanausdrücken zu reden.

Jedoch — der Brunnen und die Leitung wurden beschlossen, und wir gingen an die Arbeit ...

Jetzt kamen viele ganz lustige Tage. Zuerst war ich sehr gespannt, ob sich an der betreffenden Stelle Wasser finden würde, und einige Nächte lang schlief ich schlecht. Als aber diese Spannung vorbei war, gab es nur noch angenehme und ungestörte Arbeit. Wasser war hier genug; nach ein paar Tagen mußten wir es jeden Morgen mit Eimern ausschöpfen. Der Grund war lehmig, und wir beschmutzten uns sehr in der weichen Grube.

Als wir eine Woche lang geschafft hatten, fingen wir an, Steine für die Mauer zu sprengen; mit dieser Arbeit waren wir beide von Skreia her vertraut. Dann gruben wir wieder eine Woche lang und waren endlich tief genug. Das Erdreich war so weich, daß wir nun sofort mit dem Ausmauern beginnen mußten, um das Einfallen der Lehmwände zu verhindern, die uns sonst leicht hätten verschütten können.