Und Sie selbst? fragte ich.

Aus Höflichkeit gab sie mir zwar eine kurze Antwort, aber ich sah, daß sie sich in kein Gespräch mit mir einlassen wollte.

Sie war so schön gekleidet, sie hatte einen neuen hellen Mantel um zu ihren blauen Augen .....

Am nächsten Tag wurde Erik ziemlich schwer verletzt, das Pferd ging mit ihm durch, schleifte ihn über Wiesen und Felder und schleuderte ihn endlich gegen einen Zaun. Er war übel zugerichtet worden und spuckte Blut. Auch als er sich nach einigen Stunden etwas erholt hatte, spuckte er noch Blut. Nun wurde Falkenberg als Fuhrmann eingestellt.

Ich heuchelte Teilnahme an dem Unglück und war stumm und finster wie die anderen, aber ich fühlte keine Trauer. Irgendwelche Aussichten hatte ich bei Fräulein Elisabet nicht, nein, allerdings; aber er, der bei ihr über mir stand, war aus dem Wege geräumt.

Am Abend ging ich auf den Friedhof und setzte mich hin. Wenn jetzt nur Fräulein Elisabet käme! dachte ich. Eine Viertelstunde verging, dann kam sie. Ich erhob mich plötzlich, ganz schlau tat ich als wolle ich fliehen, schien aber hilflos verwirrt und ergab mich darein. Da jedoch verließ mich meine Schlauheit, ich wurde unsicher, weil sie mir so nahe war, und sagte:

Erik, denken Sie, gestern ist ihm ein Unglück zugestoßen.

Ich weiß, sagte sie.

Er wurde verletzt.

Ach ja, er wurde verletzt. Warum erzählst du mir von ihm?