Ich fuhr den Weg, den ich mit Falkenberg hierhergewandert war und erkannte einen Platz nach dem anderen wieder: hier stimmte Falkenberg ein Klavier, dort hatten wir eine Wildgans vernommen ..... Die Sonne ging auf, es wurde warm, die Stunden verstrichen; bei einer Wegkreuzung klopften die Damen ans Wagenfenster und sagten, es sei Mittag. Durch einen Blick nach der Sonne überzeugte ich mich, daß es für die Damen noch zu früh zum Essen war, wogegen es für mich, der mit Falkenberg um zwölf Uhr zu essen pflegte, sehr gut gepaßt hätte. Ich fuhr also weiter.
Können Sie denn nicht halten! riefen die Damen.
Sie pflegen doch um drei Uhr zu essen .... Ich glaubte ....
Aber wir sind hungrig.
Ich fuhr mit dem Wagen auf die Seite und spannte die Pferde aus, fütterte sie und brachte ihnen Wasser. Hatten denn diese merkwürdigen Frauen ihre Essenszeit nach mir gerichtet?
Bitte schön! wurde gerufen.
Da ich mich nicht gut den anderen beigesellen konnte, blieb ich bei den Pferden stehen.
Nun? sagte die gnädige Frau.
Möchten Sie so freundlich sein und mir etwas geben, bat ich.
Alle beide reichten mir zu essen und glaubten, daß ich nicht genug bekäme; ich öffnete die Bierflaschen und erhielt auch hiervon meinen reichlichen Teil, es war ein Fest auf der Landstraße, ein kleines Abenteuer in meinem Leben. Frau Falkenberg aber wagte ich fast nicht anzusehen, damit sie sich nicht verletzt fühlen sollte.