Nein — es wird Nacht für mich. Und dir ist es wohl auch nicht Ernst damit?

Warte ein paar Minuten. Ich bin gleich wieder da.

Und Grindhusen läßt sich am Strand nieder. Er erinnert sich, daß ich eine kleine Flasche besonders guten Branntwein habe.

4.

Wir kamen an einem Samstag auf den Pfarrhof. Grindhusen hatte mich nach vielen Zweifeln endlich als Helfer mitgenommen, ich hatte Proviant und Arbeitskleider gekauft und stand jetzt in Bluse und Schaftstiefeln an Ort und Stelle. Ich war frei und unbekannt und bemühte mich mit langen schweren Schritten zu gehen, — Gesicht und Hände hatten schon vorher etwas Proletarierhaftes gehabt. Wir sollten auf dem Pfarrhof wohnen; das Essen konnten wir uns im Brauhaus kochen.

Dann begannen wir zu graben.

Ich tat meine Arbeit, und Grindhusen war mit mir zufrieden. Du bist gewiß noch ein ganzer Kerl zur Arbeit, sagte er.

Nach einiger Zeit kam der Pfarrer zu uns heraus, und wir grüßten. Es war ein älterer, milder Mann, der eine bedächtige Rede führte; um die Augen hatte er einen Fächer von Falten wie von tausend gütigen Lächeln. Er bat um Entschuldigung, die Hühner seien so schlimm und kämen jedes Jahr in den Garten, ob wir nicht erst etwas an der Gartenmauer dort in Ordnung bringen könnten?

Grindhusen antwortete: Freilich, da könne schon geholfen werden.

Wir gingen hinauf und setzten die eingefallene Gartenmauer instand, und während wir damit beschäftigt waren, kam eine junge Dame heraus und sah uns zu. Wir grüßten wieder, und ich fand sie wunderschön. Auch ein halb erwachsener Junge kam heraus, sah zu und stellte seine vielen Fragen. Die beiden waren wohl Geschwister. Die Arbeit ging so leicht, während die jungen Leute dastanden und zusahen.