Narbonne. Nicht den mindesten.
Selicour. Ich habe es befürchtet.—Nach allem, was ich sehe, hat dieser La Roche meine Stelle schon an Jemanden vergeben.—
Narbonne. Wie?
Selicour. Ich habe immer sehr gut gedacht von Herrn Firmin. Aber, ich gesteh' es—ich fange doch endlich an, an ihm irre zu werden.
Narbonne. Wie? Sie haben mir ja noch heute seine Gutmütigkeit gerühmt.
Selicour. Ist auch den Gutmütigsten bis auf einen gewissen Punkt zu trauen?—Ich sehe mich von Feinden umgeben. Man legt mir Fallstricke.
Narbonne. Sie thun Herrn Firmin Unrecht. Ich kenne ihn besser, und ich stehe für ihn.
Selicour. Ich wünschte, daß ich eben so von ihm denken könnte.
Narbonne. Der schändliche Undank dieses La Roche muß Sie natürlicherweise mißtrauisch machen. Aber wenn Sie auch nur den Schatten eines Zweifels gegen Herrn Firmin haben, so werden Sie sogleich Gelegenheit haben, von Ihrem Irrthum zurück zu kommen.
Selicour. Wie das?