Selicour. Es ist ganz und gar nicht nöthig. Ich schätze ihn, ich kenne sein gutes Herz und kenne auch seine Sparren.—Und mag er mich am Ende bei der ganzen Welt anschwärzen, wenn er nur bei Ihnen keinen Glauben fand!—Sie sehen, wir sind fertig—unser Streit ist beigelegt; es braucht keiner weitern Erklärung.
Mad. Belmont. Nun, wollen Sie nicht Platz nehmen, meine Herren?
Selicour (zu Karl Firmin). Es ist schon übergeben, das Gedicht.
Karl. Wirklich?
Selicour. Die alte Mama hat es, und den Verfasser habe ich ihr nicht verschwiegen. (Madame Belmont bei Seite führend). Wissen Sie, was ich gemacht habe?
Mad. Belmont. Nun!
Selicour. Der junge Firmin—Sie wissen, er gibt sich mit
Versemachen ab.
Mad. Belmont. Ja!—Nun!
Selicour. Ich habe ihn ersucht, sich für den Verfasser des Liedchens zu bekennen—Er läßt sich's gefallen!
Mad. Belmont. Läßt sich's gefallen? Das glaub' ich!