Charlotte. Ja, Herr Firmin!
Karl. Es waren unvergeßliche Tage, die ich in Ihrem Hause verlebte.
Dort war's, mein Fräulein—
Narbonne (zu Firmin, dem Vater). Lassen wir die jungen Leute ihre
Bekanntschaft erneuern.—Nun, Herr Firmin, da ist Selicour!
Selicour (zu Firmin). In der That—ich bin—ich kann nicht genug sagen, wie erfreut ich bin—Sie bei dem Herrn von Narbonne eingeführt zu sehen.
Narbonne. Sie sind Beide die Männer dazu, einander Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. (Zu Firmin.) Er hat etwas auf dem Herzen, ich wünschte, daß Sie sich gegen einander erklärten, meine Herren!
Selicour. O nicht doch! Nicht doch! Herr Firmin kennt mich als seinen Freund.
Narbonne. Und sei'n Sie versichert, er ist auch der Ihrige. Ich wünschte, Sie hätten es gehört, mit welcher Wärme er noch heute Ihre Partei nahm. Ganz gewiß hat dieser La Roche wieder—
Selicour. Aber was in aller Welt mag doch den La Roche so gegen mich aufheben?
Narbonne. Dieser La Roche ist mein Mann nicht—wenigstens hab' ich eine schlechte Meinung von seinem Charakter.
Firmin. Sie thun ihm Unrecht. Ich habe heute gegen ihn gesprochen, aber diesmal muß ich ihn vertheidigen.