»In Zivil.«
»Wie sieht er aus? Ist er elegant?«
»Na,« sagte die Haushälterin im Tone ehrlichster Überzeugung.
Fritz Gegenbauer trat an den Waschtisch und steckte den Kopf ins Wasser. Dann trocknete er sich eilig ab und bürstete sich mit wilder Energie seinen Scheitel zurecht.
»So. Jetzt können Sie den Herrn eintreten lassen.«
Er lehnte sich in lässiger Haltung an das Rauchtischchen, stützte eine Hand auf die Tischplatte und verschaffte sich durch einen Blick in den Spiegel die Gewißheit, daß er wie ein Mann aussah, der mit Überlegenheit und kühlem Gleichmut die Dinge an sich herantreten läßt.
Aber alle diese kriegerischen Vorbereitungen verpufften in die Luft. Nur Stanislaus Demba war es, dem die Haushälterin die Zimmertür öffnete.
»Sie sind's, Demba?« rief Fritz Gegenbauer. »Ich war auf anderen Besuch gefaßt, auf einen weit weniger angenehmen.«
»Stör' ich vielleicht?« fragte Demba.
»Gar keine Idee. Ich freue mich, Sie zu sehen. Setzen Sie sich doch, alter Freund.«