»Bitte, reden Sie selbst mit dem Müller und geben Sie mir dann die Hefte. Er wohnt Pazmanitenstraße, elf.« Demba zitterte bei dem Gedanken, daß Gegenbauer auf diesen Vorschlag eingehen und das Geld wieder einstecken könnte.

»Ich kenne ihn nicht. Machen Sie sich das mit ihm aus,« sagte Gegenbauer.

Demba fiel ein Stein vom Herzen. Aber er schüttelte den Kopf.

Es läutete.

»Das sind sie,« sagte Gegenbauer. »Wissen Sie, Demba, Ihr Feingefühl in allen Ehren, aber ich kann jetzt nicht viel Geschichten mit Ihnen machen.« Er nahm ein Briefkuvert vom Schreibtisch, verschloß die Banknoten darin und stopfte es in die Tasche, die in Dembas Pelerine einladend offen stand.

»So,« sagte er. »Ich hab' Ihnen das Geld gegeben. Machen Sie jetzt damit, was Sie wollen.«

Das war es, was Demba bezweckt hatte. Das Geld befand sich in seiner Tasche. Er hatte keine seiner Hände hervorziehen müssen, um es in Empfang zu nehmen. Und nun war es an der Zeit, an einen geordneten Rückzug zu denken.

»Zwei Herren sind draußen,« meldete die Haushälterin und legte die Visitkarte auf den Tisch. »Wladimir Ritter von Teltsch.« »Dr. Heinrich Ebenhöch, Leutnant in der Reserve,« las Gegenbauer. »Ich lasse die Herren bitten.«

»Also, ich werde mich jetzt drücken,« sagte Demba eilig. »Ich danke Ihnen bestens, die Sache ist in Ordnung.«

»Servus! Servus!« sagte Gegenbauer zerstreut. »Lassen Sie sich wieder mal bei mir blicken.«