»Wollen wir nicht lieber mit offenen Karten spielen?« fragte er und nickte Demba vertraulich zu. »Zeigen Sie doch gleich die Legitimation und die Situation ist klar.«

»Was soll ich Ihnen zeigen?« fragte Demba.

Statt zu antworten, beugte sich Herr Kallisthenes Skuludis über den Tisch und begann, überlegen lächelnd, Dembas Pelerine aufzuknöpfen. Er suchte Dembas Brusttasche, in der er die blaugebundene Legitimationskarte des Detektivs vermutete.

Demba erschrak heftig. »Sie! Lassen Sie meinen Mantel in Ruhe!« rief er drohend.

»So machen Sie ihn doch auf. Wozu die Umschweife?« riet Herr Skuludis und arbeitete an dem obersten von Dembas Mantelknöpfen.

»Ich wollte, Sie ließen Ihre Scherze,« sagte Demba und rückte von Herrn Skuludis fort.

Skuludis wurde wieder unsicher. So benahm sich kein Polizeiagent.

»Was wollen Sie eigentlich von mir?« fragte er.

»Mein Geld, das Sie sich angeeignet haben, will ich zurück. Seit einer Stunde gehe ich Ihnen auf Schritt und Tritt nach, um mein Geld zurückzubekommen. Oder glauben Sie, daß es mich interessiert hat, zu erfahren, bei wem Sie Ihre Einkäufe machen, wo Sie sich rasieren lassen, und mit welchen Kokotten Sie verkehren?«

Jetzt sah Skuludis klar. Ein armseliger, kleiner Betrüger, der zufällig Zeuge jenes Vorfalles gewesen war und dies ausnützen wollte, um einen Anteil an der Beute zu erlangen. Skuludis überlegte, wie er ihn loswerden könnte.